…man stelle sich diese Szene nun noch mit einem niedlich-debilen Grinsen und einem Coffe to go vor und man hat einen geringen, im Ansatz verstörenden Einblick in die kleine Ponyhofwelt einer 1,72 hohen Berufspessimistin & Verteidigerin des freien Sarkasmus mit Krallen und (Schulter)Furbyeigenschaften.
Warum ich hier Romane quatsche und was genau ich hier mache weiß ich selbst noch nicht genau, ich fürchte ja schon fast…Texte schreiben.
Somit werde ich mich also bemühen, die Welt nicht ernst zu nehmen, fernab von jeglicher geistiger Zurechnungsfähigkeit zu bleiben und nebenher noch einen Wackelkopfyoda mit Ninjaweltverbeherrschereigenschaften & angenehmem Industriekirschblütengeschmack für den Hausgebrauch zu züchten.
In diesem Sinne…
…na wie auch immer.
Chucky
Eigentlich hatte der nette Herr von shirtfriends mir bereits vor einer Weile alles geschickt, jedoch fehlte mir bis heute die Zeit, um ein kleines Fazit zu ziehen. Man könnte sagen, dass meine bisher erste Blogparade recht gut verlaufen ist. Immerhin bis unter die subjektive Top10 des Herrn Basti von und zu magdeblog habe ich es geschafft. Nach ein wenig freundlichem Elektrobriefverkehr mit der Textildruckerei, kam Dr. Borstels Siegerexemplar – in wirklich ordentlicher Qualität – vor die Haustür. Das Ganze sieht so aus:
Wieso hast Du das Bild nicht einfach gedreht?
Habe ich doch. Auf die Seite.
Achso, würdest Du bitte mal unfreundlich in die Kamera gucken?
Gerne.
Anbei als Abschluss noch das Schauspieldebüt des iPhone4, denn niemand mag Handys ohne Empfang… oder Videoanrufe der nervigen Verwandtschaft…
… dann sähe es wohl ungefähr so aus:
Eine unkonventionelle, aber sicher nicht schlechte Idee, welche musikalisch Klischees adulter Abendunterhaltung aufarbeitet. Gesanglich sicherlich nicht vollendet, dafür textlich klar.
- Ich
Allen, denen diese Ausführungen zu weit gingen, sei eine weniger explizite Sommerhymnye im Anschluss gewidmet.
Ganz ehrlich… mir fehlen sämtliche Worte… enjoy.
… und momentan hoffe ich hauptsächlich, nicht zu viele Anzeigen – wegen Augenkrebsverursachung – zu bekommen. Das neue Design ist da, tralala. Es ist Giftgrün, was ein Komplementärkontrast zum roten Herzblut ist, was ich dort nicht hinein gesteckt habe.
Krebserregend ist übrigens auch Playstationrauch, was eine wunderbare Überleitung dazu ergibt, dass “Is It A Good Idea To Microwave This?” mit einer neuen Staffel am Start ist. Wer also schon immer Sonys Flaggschiff in der Mikrowelle kreiseln sehen wollte, sollte das Video unter diesen inhaltsarmen Zeilen nicht ungesehen lassen.
Natürlich sind solche Szenen unnötig und rufschädigend. Allerdings vergisst man bei so etwas oft, in welchem Zusammenhang sie geschehen. Der 1. Mai mochte mal eine Bedeutung gehabt haben, inzwischen ist er jedoch zum Prügeldate zwischen Nazis und Linksextremen verkommen. Was dabei besonders erschreckend ist, sind die fliegenden Bierflaschen, welche in die Polizeigruppe geworfen werden, aber - durch den tretenden Polizisten – für viele Menschen völlig belanglos wirken. Es ist ziemlig heftig, wenn man bedenkt, dass (in manchen Augen) solch ausufernde Gewalt (ohne ernsthaften Grund) durch ein bescheuertes Datum erklärbar wird.
Gesetzlicher Feiertag wurde der 1. Mai ab 1933 durch die Nationalsozialisten. Das Reichsgesetz vom 10. April 1933[4] benannte ihn als „Feiertag der nationalen Arbeit“. Am 2. Mai 1933 wurden die Gewerkschaften in Deutschland verboten und die Gewerkschaftshäuser gestürmt. Im Jahr 1934 wurde der 1. Mai durch eine Gesetzesnovelle zum „Nationalen Feiertag“ erklärt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der 1. Mai 1946 durch den Alliierten Kontrollrat bestätigt. Maikundgebungen durften jedoch nur in beschränkter Form durchgeführt werden.
Der 1. Mai ist in der Bundesrepublik Deutschland nach den Feiertagsgesetzen der Bundesländer ein gesetzlicher Feiertag. Die amtliche Bezeichnung in Deutschland ist durch Gesetze der einzelnen Länder geregelt. In Nordrhein-Westfalen z. B. ist der 1. Mai offiziell Feiertag als „Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde“.
In der DDR und weiteren sozialistischen Ländern wurde der 1. Mai als „Internationaler Kampf- und Feiertag der Werktätigen für Frieden und Sozialismus“ begangen und auf die Traditionen der internationalen Arbeiterbewegung verwiesen. Die Teilnahme an den Demonstrationen, mit dem Vorbeimarsch an der Tribüne mit führenden Parteimitgliedern und anderen Ehrengästen, war für Betriebe und Schulen im Allgemeinen eine Pflichtveranstaltung. Symbol des 1. Mai ist die rote Mainelke.
Seit den 1980er Jahren gab es neben den politischen organisierten Demonstrationen auch regelmäßig Ausschreitungen, vor allem im Zusammenhang mit der Demonstration zum 1. Mai in Kreuzberg (Berlin).
Quelle: Wikipedia.de
Ehrlich gesagt, hört man ausschließlich von diesen Ausschreitungen, welche echten Aktivismus im Keim ersticken, indem sie die gesamte öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Volksversöhnung dürfte der stärkste Kontrast zu dem Gefühl sein, welches Kreuzberger Ladenbesitzer empfinden, während sie ihre Schaufenster – mit Brettern – in “Festtagsoptik” bringen. Wenn man einen “Tag der Arbeit” feiern möchte, dann sollte man einfach arbeiten gehen. So wie er aktuell in Berlin zu erleben ist, wirkt er wenig erhaltenswert.
Ich habe sie bisher eigentlich immer verachtet: Blogparaden, Gewinnspiele und Zeugen Jehovas. Bis auf Letztere gebe ich sämtlichen Hass auf. Für ein T-Shirt. I am so classy.
Doch es ist für einen guten Zweck und im Endeffekt profitiert jeder Teilnehmer. Ein nicht-mehr-ganz-so-junger Mann namens Sebastian – stolzer Betreiber des magdeblog hat, in Kooperation mit einem Textildruck-Unternehmen, angefangen. Um die Bedingungen wahrheitsgetreu darzulegen, hier ein Zitat aus dem Ursprungsbeitrag:
zeige deine Kreation auf deinem Blog und ich wäre dir sehr Dankbar wenn du einen Link zu meinem Sponsor http://www.shirtfriends.com setzen würdest. Schreib mir in den Kommentaren einen Link oder Trackback zu deinem Eintrag. Am Ende der Aktion dem 10. Mai 2010 werde ich, die für mein Empfinden, 10 besten T-Shirts auswählen aus denen ihr dann den Gewinnerspruch bestimmt.
[...]
Jeder Teilnehmer erhält das Gewinner T-Shirt in seiner Größe und zwar kostenfrei, zugesandt von Shirtfriends.com und als Hauptpreis wird der Blog mit dem besten Spruch mein neues Lieblingsblog im Juni 2010.
Zusammenfassend also: Facebook-Shirtdateien herunterladen, gestalten, posten, auf ein Gratis-Hemdchen (eventuel sogar mit dem eigenen Spruch) warten, freuen
eezy-peezy oder?
Meine Variante mutet wie folgt an:

Um diesen eigennützigen Eintrag zu rechtfertigen, kann ich nur Folgendes sagen: I am not a real writer.
Ich bin heute digitiert. Ehemals Wookie, wurde ich zum weniger haarigen Wookie. Gratulationen werden akzeptiert. Wer meine verlorenen Haare findet, bekommt Geld von nerdbeere. Es handelt sich dabei um eine große Summe. Ich habe noch etwas Großes. Das ist aber mein Geheimnis. Ihr dürft raten. Ich werde nicht antworten. Für sämtliche gemachte Aussagen, gebe ich keine Gewähr. Wär’ ja auch noch schöner. Versichert Euch halt selbst. Parataxen lesen sich beschissen. Dies gilt auch auf Blogs. Ist mir egal.
Ob Christ, Buddhist, Agnostiker oder Zauberlehrling – ich finde dieses Video irgendwie sehenswert.
Abgeschickt wurde das gute Stück von Basti aka magdeblog und enthielt eine HIM-CD, welche ich vor 2 Tagen auf seinem Blog gewann. Auffallend herzerwärmend waren die i-Herzchen, welche mir – nach meinem Brieftanz zum Denksessel (feinste Blues Clues-Manier) – als Erstes ins Auge sprangen:
Wider Erwarten war jedoch kein parfümierter Brief mit eindeutigen Zweideutigkeiten beigelegt. Man kann ja nicht alles haben.
Es ist heute sowieso ein guter Tag, da ich mir – abgesehen davon – vorhin ein neues Mobiltelefon bestellt habe, welches nun irgendwo auf dem Weg zu mir ist, wo es mit offenen Händen empfangen werden wird. Mein gutes altes Nokia E61i hat seinen nächsten Besitzer bereits gefunden.
Da dieser minimalhumoristische Exkurs in mein Privatleben nun auch die letzten 2 Leser verscheucht haben dürfte, besitze ich endlich die Freiheit, Walgesänge zu posten:







